Freitag, 14. August 2009

Routen und POIs auf Beckers Crocodile

Routen:
Routen können in den Becker Crocodile Z100 und in das verwandte Gerät Z201 übertragen werden, indem man ein für die Geräte-Software Igo8 kompatible Datei im Google Earth 3.0 -KML-Format erstellt.
Beliebige Tourdaten, etwa im GPX-Format lassen sich mit dem RouteConverter von Christian Pesch relativ leicht konvertieren. Wichtig ist, dass die Tour im Format KML 3 als Wegpunktliste abgespeichert wird.
Die so erzeugte Route speichert man im Ordner "iGO8/content/userdata/route".
Die Ordner "userdata" und "route" können in der Ordner-Struktur ab Werk fehlen. Man muss sie dann einfach anlegen. Nach dem Geräte-Neustart erscheint die Route in den gespeicherten Routen der Routenplanung in der Zieleingabe des Gerätes.
Achtung:
Die Routen, die man auf dem Z100 selbst anlegt, werden unter "iGO8/save/routes" abgespeichert. Wenn man externe Tourdaten dort abspeichert, egal ob als Original-KML, konvertiert oder als GPX, findet das Gerät sie im Betrieb nicht!
Mehr Informationen zur Manipulation von Inhalten im Becker Z100 und Z201 finden sich hier im Netz.
Auf Basis von Google Earth lassen sich mit TYRE übrigens sehr gut Routen planen und bearbeiten. TYRE ist mittlerweile Bestandteil der Tom Tom–Home-Software, kann jedoch auch prima separat heruntergeladen werden. Die Software exportiert auch direkt in KML-Dateien, jedoch nicht in KML 3. Dazu braucht man den RouteConverter.
Im Test waren die Ergebnisse der Routenberechnung im Becker nach Planung der Touren auf Basis des Google-Kartenmaterials recht gut. Manchmal war es jedoch nach Kontrolle nötig noch einige weitere Wegpunkte zur Tour hinzuzufügen, um das gewünschte Ergebnis zu erhalten. Das gleiche Ergebnis zeigte sich auch bei Versuchen mit.

POIs:
Um POIs auf dem Becker hinzuzufügen benötigt man eine Bitmap- (bmp) und eine KML-Datei (kml) im Format KML3.0. Erstellen kann man die wieder relativ leicht mit dem RouteConverter.Die Daten sind relativ leicht mit dem KMLConverter Tool 10 bei angeschlossenem Becker direkt in den richtigen Ordner zu kopieren. Manuell geht es natürlich auch.
  • Die POIs in Form der KML-Dateimüssen in den Ordner Becker:\\IGO8\CONTENT\userdata\poi
  • Das BMP muss in den Ordner Becker:\\IGO8\eigene_icons
Die Ordner "userdata" und "poi" können in der Ordner-Struktur ab Werk fehlen, dann einfach anlegen.
Jetzt das Gerät neu starten und dann finden sich die POIs unter "Ziel wählen / Sonderziele" und dann etwa unter "in der Nähe" unter dem entsprechenden Namen.

Damit die Icons der POIs auch auf der Karte angezeigt werden, gilt es schließlich noch unter "Einstellungen", "Navigationseinstellungen", "Kartenansicht" bei "Sonderziel-Kategorien wählen" die entsprechenden Häkchen zu setzen.

Becker Trafic Assist Z100 Crocodile

In den vergangene Wochen habe ich mich intensiv mit Beckers Crocodile auseinandergesetzt. Noch weist das Gerät einige deutliche Schwachstellen auf. Er ist nicht „wasserdicht“ nach IPX 7, sondern nur „spritzwassergeschützt“ nach IPX 4, was aber im Test zunächst keine nennenswerten Probleme verursachte. Die Akkulaufzeit ist mit etwa 1,5 Stunden auch eher unbefriedigend, was man aber angesichts einer möglichen Stromversorgung übers Bordnetz noch verschmerzen kann. Beim Thema Tracking und Planungssoftware muss er weitgehend passen. Das hat aber beim Tom Tom Rider auch Jahre lang kaum jemanden gestört. Zumal gibt es im Netz passende Freeware. Nicht zuletzt ist Tyre, eine ebensolche Freeware mittlerweile Bestandteil von Tom Tom Home und damit die Planungssoftware der Wahl. Ganz sicher muss Becker das Display überarbeiten, das bei starker Sonneneinstrahlung kaum ablesbar ist. All das sind Dinge, die man durchaus kritisieren muss. Grundsätzlich bietet das Gerät aber hinsichtlich seiner Software eine großes Potential und der Einstieg von Becker ins Motorradsegment bringt mehr Konkurrenz, die ja bekanntlich das Geschäft belebt. Und dann ist der günstige Preis natürlich ein Argument.


Samstag, 1. August 2009

Bluetooth bei Garmin Zumo 660 Europa

Außer einigen anderen kleinen Problemchen hat Garmins "Zumo 660 Europa" nun auch noch Kommunikationsprobleme. Leider konnte er im Test zunächst keine Verbindung mit dem Bluetooth-System in den BMW-Helmen herstellen. Das soll sich aber mit dem Update der Firmware geben. Weniger erfolgreich dürften hingegen sein, wer ein Bluetronic-System von Schuberth sein Eigen nennt. Damit herrscht nämlich auch nach dem Update Funkstille. Doch keine Sorge, Garmin und Schuberth arbeiten schon daran ;-).
Das es übrigens vergleichbare Probleme beim Zumo 550 nicht gab, liegt an der geänderten Bluetooth-Harware, heißt es bei Garmin.